von 12mm am Do 6. Mai 2010, 11:53
Hallo,
die OpenDCC-Box läuft! Am USB-Chip war ein Lötfehler und somit konnte der PC auf die Box nicht zugreifen. Was wollt Ihr wissen?
Beim Stöbern im Internet bin ich auf die Software iRoc für iPod/iPhone gestossen. Die Bedienung der Modellbahn über iPod/iPhone gefiel mir so sehr, dass ich mich näher damit beschäftigt habe. Für die Nutzung von iRoc benötigt man die Software Rocrail auf dem PC und die ist netterweise für WIndows, Mac und Linux zu haben. Die Verbindung zur Modellbahn macht dann eine Digitalzentrale. Da ich das Ganze unter Mac OSX nutzen wollte, war eine USB-Schnittstelle Pflicht. Die ist aber nur in den teureren Zentralen enthalten und 500,- hatte ich nicht vor auszugeben. Somit bin ich dann über die OpenDCC gestolpert. Dort ist alles integriert, was ich mir so vorgestellt habe: USB-Anschluß, 3x s88 im (s88N-Standard über normale Ethernetkabel) und eine Möglichkeit zum Anschluß von Expressnet-Geräten (z.B. Multimaus) über eine Adapterplatine ist auch möglich.
Ich habe mich für einen Bausatz entschieden und die Firmware bereits installieren, bzw. die SMD-Bauteile schon einlöten lassen. Somit sind es dann nur noch Standard-Komponenten, die sich mit etwas Lötpraxis gut verarbeiten lassen. Eine gut Strukturierte Bauanleitung war dabei. Wenn mal was nicht ganz klar war, gibt es im Internet meist Hilfe. Beim Gehäuse habe ich mich für einen Bau aus Teilen von Fischerelektronik entschieden. Ich wollte ein optisch ansprechendes Alugehäuse. Das ist aber noch nicht ganz fertig. Fotos gibt es, wenn hier alles vorzeigbar ist.
Die ersten Tests liefen ganz zufriedenstellend. Eine Multimaus wird erkannt und die Loks lassen sich problemlos steuern. Über s88 habe ich noch nichts angeschlossen, kann also noch keine Infos dazu geben. Auf meinem Mac läuft nun Rocrail und iRoc funktioniert auch.
Alles in allem ein tolles Gerät für einen super Preis und nicht zu verachten ist der Spaß, den der Bau bereitet. Für die unter Euch, die mit Computern und Elektronik auf "Kriegsfuß" stehen, sei gesagt, das es durchaus knifflig werden kann. Beim USB-Chip programmieren, Firmware einspielen, Treiber konfigurieren, etc. gibt es zwar Beschreibungen, aber ein fundiertes Grundwissen ist zu empfehlen. Nicht jeder Schritt ist beschrieben und man sollte schon verstehen, was man da gerade macht, um zum Ziel zu kommen. Wenn aber alles läuft ist es eine runde Sache mit viel Spaß.
Grüße, Marco